Free Fire

GB/F 2016, 90 Minuten, R Ben Wheatley, D Bree Larson, Sam Riley, Cilian Murphy, Armie Hammer

© splendid film
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Ort: Eine Lagerhalle in Boston. Zeit: An einem Abend in den Siebzigern. Personen: Eine Frau. Neun Männer. Schusswaffen: In unbekannter Anzahl. Das Setting ist simpel, und doch droht man bald die Übersicht zu verlieren.

Justine hat einen Deal zwischen IRA-Leuten und zwielichtigen US-Geschäftsmännern eingefädelt. Es geht um eine Ladung Knarren und einen Haufen Kohle. Das Testen der Ware artet aus - in eine Schießerei, bei der niemand sicher und keinem zu trauen ist.

 

Seit seiner Premiere in Toronto letzten September wurde das puristische Genre-Stück mit Lobeshymnen überschüttet und immer wieder mit Tarantinos „Reservoir Dogs“ verglichen. Dazu fehlt es definitiv an cleveren Dialoge; die Coolness zielt schon in die gleiche Richtung. Doch so perfekt die ausgedehnte Blei-Orgie auch choreografiert, gefilmt und sowohl visuell als auch akustisch geschnitten ist, so gelungen die Ausstattung ist und so lässig das gut besetzte Ensemble auch agiert: Sie ermüdet, die Ballerei ohne doppelten Boden.

 

Verleihinfo & Trailer Free Fire

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